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Alles nur geliehen: Wir testen „Meine Spielzeugkiste“ (Werbung)

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Auf die Idee, Spielzeug zu leihen, bin ich noch nicht gekommen. Von meiner Freundin, die selbst Mutter ist, habe ich mir vor geraumer Zeit deren Lauflernwagen ausgeliehen und auch nach der Geburt ein paar Klamotten für den Junior. Aber sonst … Wir kaufen eigentlich Spielzeug im Laden oder auf Flohmärkten und Babybasaren. Wir leben das Motto „Was man hat, das hat man“.

Als vor einiger Zeit die Anfrage von Meine Spielzeugkiste in den E-Mail-Posteingang flatterte, war ich neugierig. Spielzeug einfach ausleihen? Solange ich möchte? Das klang interessant, machte mir aber auch Angst. Wenn ich mir etwas ausleihe, achte ich penibel darauf, dass nichts kaputt geht und gebe die Sachen am liebsten gleich morgen wieder zurück. Geliehne Dinge setzen mich irgendwie unter Druck.

Die Neugier hat letztendlich gesiegt und so habe ich mir auf der Webseite von „Meine Spielzeugkiste“ drei passende Spielzeuge für meinen Sohn herausgesucht. Die eigentliche Idee, Spielzeug ausleihen zu können, finde ich ja super. Mich graute es bei der Auswahl der Spielzeuge bereits vor dem Tag, an dem wir die Sachen zurück schicken mussten. Wie erklärt man einem knapp 3-Jährigen, dass die Sachen nicht ihm gehören, sondern nur geliehen sind? Vom sorgfältig damit umgehen mal ganz abgesehen. Also achtete ich bei der Spielzeugauswahl darauf, dass es Spielzeug war, was wir auf keinen Fall schon zu Hause haben, was keine Kleinteile hat, die wir verschlampen können und von dem sich der Junior leicht wieder verabschieden kann.

Meine Wahl fiel auf ein Holz-Memory, ein Geschicklichkeitsspiel (ebenfalls aus Holz) sowie einem Buch über Fahrzeuge. Nach ein paar Tagen stand dann der Paketmann vor unserer Tür mit einer großen Kiste für uns. Der Junior durfte auspacken und fragte sogleich: „Für mich?“ Ja, für dich, aber alles nur geliehen. Das müssen wir alles wieder hergeben, dachte ich nur im Stillen. Mir fiel als erstes die Kiste an sich auf, die auch als Spielherd benutzt werden kann. Tolle Idee. Dem Junior fiel das auch sofort auf. Wir holten die Stifte und er malte erst einmal munter drauf los. Jetzt ist der Karton bunt verziert und die netten Damen und Herren der Spielzeugkiste freuen sich hoffentlich über so viel Einsatz.

Nach dem Malen machte sich der Junior über das Geschicklichkeitsspiel her. Er hatte auch schnell raus, was der Sinn des Spiels war. Allerdings musste ich ihm etwas dabei helfen, aber ich fand das Spiel auch toll. Memory hatten wir vorher noch nie gespielt, doch auch das hatte unser Sohn schnell raus und freute sich riesig, wenn er ein Pärchen gefunden hatte. Und das Buch ist das absolute Highlight. Da sind Autos drin und alles andere ist unwichtig. Ganz unser Sohn eben.

Meine Spielzeugkiste 004_72dpiMeine Spielzeugkiste 003_72dpiMeine Spielzeugkiste 002_72dpiMeine Spielzeugkiste 009_72dpiUnd unser Fazit?

Die Idee von Meine Spielzeugkiste ist innovativ und zeitgemäß. Wieso Sachen kaufen, wenn man sie auch ausleihen kann. Vor allem, wenn man von vornherein weiß, dass das Spielzeug nicht lange bespielt wird.

Toll ist auch, dass die Spielzeugkiste im Abo-System funktioniert. Ich zahle meinen monatlichen Beitrag (je nach Anzahl der Spielsachen) und behalte die Sachen solange ich möchte. Im Anschluss werden die Sachen einfach wieder zurückgeschickt und neue Sachen ausgesucht. Total einfach.

Für uns ist auf lange Sicht gesehen, die Spielzeugkiste keine Alternative. Ich habe ständig im Hinterkopf, dass die Sachen nur geliehen sind und ich möchte meinem Sohn auch nicht vorleben, dass Dinge ganz leicht austauschbar sind. Wird es nicht mehr bespielt, weg damit. Wir als Eltern achten darauf, dass wir für unseren Sohn wirklich nur Spielzeug kaufen, mit dem er auch etwas anfangen kann, auf das er sich freut und an dem er lange Freude hat. Der Junior hat wenig Spielzeug im Vergleich zu anderen Kindern, aber dafür liebt er seine Sachen.

Am Ende muss das aber jeder selbst für sich entscheiden. Wir haben die Spielzeugkiste sehr gerne getestet und viel Freude damit gehabt.

 

Wenn ihr selbst einmal Spielzeug ausleihen möchtet,
könnt ihr das mit einem Probemonat tun.
Einfach den Code mamagehtonline auf „Meine Spielzeugkiste“ eingeben
und schon kommt die Kiste zu euch nach Hause.


Liebe Grüße
Anke

 

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1 Kommentar

  • Antworten
    Nätty
    7. Januar 2016 at 21:01

    Schöner Bericht. Im ersten Moment klingt es echt super. Ich hatte da auch schonmal drüber nachgedacht, aber das ständige Zurückschicken, wär nichts für mich. Ich finde Pakte verschicken echt lästig 😉 Wahrscheinlich würde ich einmal bestellen und hätte dieselben Spielzeuge ein ganzes Jahr hier, weil ich sie nie umtauschen würde. Ich kenn mich ja 😉

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