Ausflug & Urlaub

Familienwanderung entlang der Schwarzachklamm bei Feucht

Am Wochenende war traumhaftes Wetter bei uns in Franken. Über 20 Grad und der Goldene Herbst hat sich endlich blicken lassen. Bestes Wetter für unsere lang geplante Familienwanderung, die wir wegen Regen schon einmal verschieben mussten. Unser Ziel war die Schwarzachklamm bei Feucht. Von uns etwa eine halbe Stunde Autofahrt entfernt und sehr gut über die Autobahn zu erreichen. Einen großen Parkplatz gibt es direkt an der Waldschänke Brückkanal und von dort kann die Wanderung entlang der Schwarzach auch schon starten. Der Weg ist gut ausgeschildert und Verlaufen ist dadurch quasi unmöglich. Wir hatten auch einen Buggy für unser jüngstes Wandermitglied dabei. Hier und da gibt es zwar Engpässe oder dicke Wurzeln, aber das ist bei einem geländegänigen Buggy kein Problem.

Familienwanderung Schwarzachklamm bei Feucht

Insgesamt waren wir neun Erwachsene und sechs Kinder im Alter zwischen 0 und 7. Und ihr könnt euch vorstellen, was für ein bunter Haufen wir waren und der Lärmpegel war entsprechend hoch bei so vielen Leuten. Vor allem die Kinder waren hoch motiviert. Unser Opa hatte diese Wanderung mit der kompletten Familie zum Geburtstag geschenkt bekommen. Und da der Opa viel und gern fotografiert, wurde aus der Familienwanderung kurzerhand eine Fotowanderung. Fast jeder – auch die Kinder – hatten Fotoapparate in den Händen. Alles, was uns vor die Linse kam, wurde eifrig fotografiert. Und das ist entlang der Schwarzachklamm nicht gerade wenig. Vor allem jetzt im Herbst, wo die Bäume bunt gefärbt sind, gab es eine Menge zu entdecken. Überall am Wegesrand wuchsen die verschiedensten Pilze. Keine Ahnung, ob die essbar waren. Ich kenne mich da überhaupt nicht aus. Schön anzusehen, waren sie allemal.

Die unterschiedlichsten Steinformationen gibt es entlang des Weges. Links Felsformationen in unterschiedlichsten Formen, rechts die Schwarzach. Und mittendurch der Wanderweg. Am spannendsten für unseren Sohn waren die Höhlen. Immer wieder waren oberhalb des Wegs am Hang kleine und größere Höhlen zu entdecken. Für die Kinder ein magischer Anziehungspunkt. Leider konnten wir nicht den ganzen Weg laufen, weil die Kinder langsam das Jammern anfingen. Aber das ist ein Grund, noch einmal hierher zu kommen und den restlichen Weg zu laufen und noch mehr Höhlen zu entdecken.

Einkehrmöglichkeit

Nach der wunderschönen Wanderung hatten wir natürlich alle mächtigen Hunger. Glücklicherweise beginnt bzw. endet der Wanderweg genau in der Waldschänke Brückkanal. Diese hatte an diesem tollen Tag natürlich den Biergarten geöffnet und viele andere Leute hatten wohl die selbe Idee wie wir. Denn es war voll. Wir platzierten uns strategisch nahe am Spielplatz, sodass die Kinder schon mal beschäftigt waren.

Die Essensschlange war super lang, denn an diesem Tag waren viele Ausflügler wie wir unterwegs. So standen wir mindestens eine halbe Stunde an, bis wir endlch essen konnten. Die Küche ist typisch fränkisch. Es gibt Schäuferle, verschiedene Braten oder Bratwürste und noch vieles mehr. Papa und ich entschieden uns für Gänsebrust und Schweinebraten und Junior aß ein Schnitzel ohne alles. Obwohl der Biergarten sehr groß ist und wirklich viele Leute da waren, muss ich das Essen wirklich loben. Sehr gute Küche mit guter Qualität trotz der Massenabfertigung an diesem Tag. Kompliment, das muss man auch erst mal schaffen.

Walschänke Brückkanal

Walschänke Brückkanal

Walschänke Brückkanal

Gerne wäre ich noch weiter gelaufen, aber die Kinder waren nach halber Strecke schon fix und fertig, sodass wir uns auf den Rückweg zur Gaststätte machten. Aber wir kommen bestimmt noch einmal hierher und laufen den Weg zuende. Denn wir haben bei weitem nicht alles gesehen.

Die Schwarzachklamm findet ihr hier:

Uns hat die Wanderung sehr viel Spaß gemacht. Die Kinder haben entlang der Strecke viel zu entdecken und zu klettern. Ideal also für den Familienausflug. Von mir absolut empfehlenswert.

Ward ihr auch schon mal an der Schwarzachklamm unterwegs?

Liebe Grüße
Anke

 

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2 Kommentare

  • Antworten
    Nadine
    17. Oktober 2017 at 20:35

    So tolle Bilder! Ich hab große Lust, das auch bald zu machen! Danke für den Tipp!

  • Antworten
    wilhelm Kleinöder
    24. Oktober 2017 at 23:58

    Toller Bericht und tolle Bilder. Trotzdem ein paar Anmerkungen:
    – Alle Pilze sind essbar, aber manche nur einmal
    – Am Nachmittag war der Parkplatz chaotisch verstopt, die Zufahrtswege völlig zugeparkt, ein rauskommen kaum möglich
    – Mein Vorschlag: start am Sportplatz in Schwarzenbruck, wie auf einer meiner früheren Fototouren beschrieben: https://www.komoot.de/tour/17768091 (man kann den Weg auch hier abkürzen)
    – hier gibt es keine Staus und man kann bequem den Rest des Weges von der anderen Seite aus beginnen
    Gruß
    Opa Willi

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